Vortrag von Phillip Manow am 25.06.2026 um 18 Uhr c.t. in Hörsaal 24 Kupferbau.
Philip Manow setzt sich seit Jahren kritisch mit „der Demokratie“ und ihren Institutionen auseinander. Schaufelt sich die Demokratie etwa ihr eigenes Grab?
Unter dem Titel „Eine Kritik des Konstitutionalismus“ hinterfragt Manow die wachsende Bedeutung von Gerichten, Verfassungen und supranationalen Institutionen. Welche Grenzen braucht die Demokratie – und wann werden diese selbst zum Problem demokratischer Herrschaft?
Philip Manow (*1963) ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Professor für Internationale Politische Ökonomie an der Universität Siegen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Demokratie, Wohlfahrtsstaat, europäische Integration, Populismus und politische Repräsentation. Mit Veröffentlichungen wie Die Politische Ökonomie des Populismus hat er wichtige Beiträge zur Analyse aktueller demokratischer und gesellschaftlicher Entwicklungen geleistet. Seine Arbeiten verbinden institutionelle Analyse mit historischer und vergleichender Perspektive.
