Vortrag von Dr. Amelie Herzog am 24.04.2026 um 18 Uhr c.t. in Hörsaal 24, Kupferbau.
Das Völkerrecht stellt sich langsam seiner kolonialen Geschichte. Der Aspekt des Androzentrismus muss allerdings noch entwickelt werden. Hierzu gibt der Vortrag Gelegenheit und liefert eine feministische Rechtskritik.
Amelie Herzog ist Rechtswissenschaftlerin und war fünf Jahre lang als Universitätsassistentin (praedoc) am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien tätig. In ihrer Dissertation, die sie im Jänner 2026 mit Auszeichnung abschloss, beschäftigt sie sich mit Beiträgen von Frauen zum Völkerrecht zwischen 1899 und 1919 im deutschsprachigen Raum. Neben der Völkerrechtsgeschichte liegen ihre Forschungsinteressen im Bereich feministischer Ansätze im geltenden (Völker-) Recht. Sie ist Teil des 2024 gegründeten Netzwerks feministische Rechtsgeschichte.
